Travel
Französische Revolution am Himmel
There are no translations available. Air France-Radikalkur – Vorbild für AUA? Während Österreich gebannt auf Sparpaket und AUA-Restrukturierung blickt, vollzieht sich auf Frankreichs Airline-Himmel eine Revolution, die ihresgleichen sucht. Air France schickt dazu 30 Flugzeuge ins Rennen, stellt an die 100 neue Flüge (in Summe 1.200) pro Woche ins Netz und will damit die in Marseille, Nizza, Toulouse verloren gegangene Vorherrschaft zurückgewinnen. Auch Wien profitiert davon und erhält mit 1. April vier wöchentliche Direktflüge nach Toulouse. Dort und in den anderen drei Metropolen (plus Bordeaux) hatte sich Air France zuletzt nur noch auf Inlandsdienste bzw. Zubringer nach Paris und Lyon beschränkt. Die Folge war ein massives Vordringen der Low Cost Carrier, deren Anteil an den Provinzflughäfen schon 29 Prozent erreicht. Die Offensive hat noch einen zweiten Hintergrund: Sanierung der schwer defizitären Kurz- und Mittelstrecke von Air France-KLM. Der operative Verlust in diesem Segment erreichte 2011 rund 700 Mio. Euro.
Zick-Zack-Kurs der AUA im Inland und Indien
There are no translations available. Der Sommerflugplan 2012 liefert diesbezüglich einen guten Anschauungsunterricht – Mumbai scheiterte an Koordination mit Swiss sowie an den Preisen Anfang dieser Woche präsentierte die AUA ihren Sommerflugplan 2012. Neben einigen anderen Änderungen fallen vor allem die Aufstockung der Klagenfurt-Flüge (in Linz war es vor wenigen Wochen soweit) sowie der Rückzug aus Mumbai ins Auge. Denn diese Maßnahmen gleichen einem Zick-Zack-Kurs. So stutzten Austrian Airlines erst mit Winterflugplan 2010/2011 – also vor knapp eineinhalb Jahren – das Flugprogramm zwischen Wien und Linz sowie Klagenfurt zusammen: von Linz nach Wien waren es seither mit 19 Flügen um 5 Flüge weniger pro Woche (Reduktion um mehr als ein Fünftel), von Klagenfurt nach Wien waren es mit 26 wöchentlichen Flügen um 3 Flüge pro Woche weniger (Reduktion mehr als ein Zehntel). Begründet wurde dies mit der „nicht gegebenen Rentabilität“.
Jänner-Tief ändert nichts am Kreuzfahrt-Boom
There are no translations available. Carnival und RCCL berichten über starke Buchungseinbrüche, doch die dürften nur kurzfristiger Natur gewesen sein – sogar die Concordia könnte wieder in See stechen – Costa-Chef überlegt Marken-Wechsel Das Unglück mit der Concordia hat bei Costa Kreuzfahrten in den zurückliegenden Wochen die volle Aufmerksamkeit auf die Opfer, deren Angehörige, und auf die zu Schaden gekommenen Passagiere gelenkt. Parallel dazu wurde aber auch Kurs auf die kommende Kreuzfahrtsaison genommen, über der derzeit – nicht nur bei Costa – noch viele Fragzeichen stehen. Denn ob und welche Schrammen die Kreuzfahrtbranche davontragen wird, kann noch nicht abschließend beurteilt werden. Costa-Chef Pier Luigi Foschi sprach dieser Tage von einem 35-prozentigen Buchungsrückgang des Unternehmens seit dem Unglück am 13. Jänner. Er glaubt auch, dass das Image der Marke zerstört worden ist, was einen Neubeginn unter anderem Namen möglich erscheinen lässt. Wie sich das Buchungsverhalten in der Kreuzfahrt-Branche generell entwickelt, dazu lieferten Ende Jänner bzw. Anfang Februar die beiden Weltmarktführer Carnival Corporation (sie ist die Mutter von Costa und hält mit 101 Schiffen bei einem Weltmarktanteil von 49,2 Prozent) und die Royal Caribbean Cruises (RCCL; 44 Schiffe, 24,6 Prozent Marktanteil) erste konkrete Statements.
„Die Zeit von Jackpot Tarifen ist vorerst vorbei“
There are no translations available. Kreuzfahrtähnlicher Komfort lockt immer mehr Gäste auf Fährschiffe – Griechenland kommt laut Ruefa Bahn- & Fährencenter heuer etwas später in die Gänge Nach dem Einbruch im Krisenjahr 2009 hat sich der Markt für Fähren wieder etwas erholt. Grund dafür ist nicht zuletzt eine Qualitätsverbesserung mit Kreuzfahrtähnlichen Versprechungen. Auch beim Ruefa Bahn & Fähren Center hat laut seinem Leiter Josef Brunner das Fährgeschäft 2011 wieder zugelegt, lediglich Griechenland kommt bislang nicht so richtig in Schwung. Das sollte sich laut Brunner noch ändern, auch wenn die Zeit der satten Frühbucherboni vorerst vorbei zu sein scheint.
Französische Revolution am Himmel
There are no translations available. Air France-Radikalkur – Vorbild für AUA? Während Österreich gebannt auf Sparpaket und AUA-Restrukturierung blickt, vollzieht sich auf Frankreichs Airline-Himmel eine Revolution, die ihresgleichen sucht. Air France schickt dazu 30 Flugzeuge ins Rennen, stellt an die 100 neue Flüge (in Summe 1.200) pro Woche ins Netz und will damit die in Marseille, Nizza, Toulouse verloren gegangene Vorherrschaft zurückgewinnen. Auch Wien profitiert davon und erhält mit 1. April vier wöchentliche Direktflüge nach Toulouse. Dort und in den anderen drei Metropolen (plus Bordeaux) hatte sich Air France zuletzt nur noch auf Inlandsdienste bzw. Zubringer nach Paris und Lyon beschränkt. Die Folge war ein massives Vordringen der Low Cost Carrier, deren Anteil an den Provinzflughäfen schon 29 Prozent erreicht. Die Offensive hat noch einen zweiten Hintergrund: Sanierung der schwer defizitären Kurz- und Mittelstrecke von Air France-KLM. Der operative Verlust in diesem Segment erreichte 2011 rund 700 Mio. Euro. ! text noch nicht korrekturgelesen ! |







