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Tunesien startet „Aktion Gästerückholung“

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Großangelegte Offensive soll helfen, das Steuer wieder herumzureißen – Tourismuskonferenz mit Teilnahme der Regierungsspitze setzte den Anfang

Etwas mehr als ein Jahr nachdem Tunesien durch die „Jasmin-Revolution“ (benannt nach der Nationalblume des Landes) seinen verhassten Diktator Ben Ali gestürzt und damit den Anstoß zum Arabischen Frühling gegeben hat, veranstaltete das Tunisian National Tourist Office unter Leitung von Gen. Dir Habib Ammar Anfang Februar 2012 in Gammarth bei Tunis einen Kongress mit zahlreichen Repräsentanten der neuen Regierung sowie hochrangigen in- und ausländischen Vertretern der Tourismusbranche und Fachjournalisten aus mehr als 20 Ländern der Welt. Ziel der Veranstaltung war es, „das Bekenntnis des Landes zum Tourismus zu erneuern und Maßnahmen zu präsentieren“, mit denen dieser für Tunesien wichtige Wirtschaftszweig wieder zu seiner alten Stärke zurückführen kann. Der Kampf um Freiheit und Demokratie hatte bekanntlich einen hohen touristischen Preis gefordert: Tunesien musste 2011 einen Rückgang von mehr als 40 Prozent gegenüber 2010 verkraften und die derzeitige Lage ist – so Habib Ammar – nach wie vor „dramatisch“.

 

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„Bella Italia“ mit besten Buchungs-Aussichten

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Tausende Küstenkilometer machen die Kulturnation zum favorisierten Urlaubsland

Geht es nach Leonardo Campanelli, Direktor der Italienischen Zentrale für Tourismus in Wien (ENIT), so stehen die Vorzeichen für ein erstklassiges Tourismusjahr 2012 sehr gut: „Viele Reiseveranstalter haben ihr Italienangebot ausgebaut: Das lässt uns auf eine weitere Steigerung hoffen.“ Dabei ist Italien mit 8,5 Mio. Nächtigungen bereits jetzt das beliebteste Urlaubsland der Österreicher. Signifikante Verschiebungen hinsichtlich ihrer Reisemotive beobachtet der ENIT-Chef nicht. „Strandurlaub und Kultururlaub sind die wichtigsten Beweggründe für einen Italienurlaub und halten sich in etwa die Waage“, so Campanelli. Bestätigung findet diese Beobachtung auch in der Branche selbst, die – wie T.A.I. im Rahmen einer Veranstalter-Umfrage herausfand – ebenfalls ein buchungsstarkes Italien-Jahr erwartet.

 

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Pirschfahrt zwischen Wüste, Souks & Wolkenkratzern

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Der Tourismus in Dubai verzeichnet wieder – trotz vieler Skeptiker –  ein kräftiges wie solides Wachstumdubai02web

Dreimal Dubai innerhalb weniger Wochen (einmal ÖRV-Kongress, einmal Privat und einmal Pressereise) – da bekommt man schon ein ganz gutes Gefühl für eine Destination, die von vielen EuropäerInnen angesichts von Bau-Boom (97 neue Hotels mit 35.000 Zimmern im Entstehen, soviel wie in keiner anderen Metropole der Welt) und scharfem Kontrast zwischen Wüste, Souks und Wolkenkratzern immer noch mit Skepsis betrachtet wird. Doch die Einreisezahlen entwickeln sich steil nach oben: 2011 brachte nach vorläufigen Hochrechnungen 7,9 Millionen internationale Ankünfte (plus 20 Prozent) und laut Ernst & Young Middle East Hotel Benchmark Survey für November 2011 konnte trotz starkem Wachstum des Angebotes (bald 600 Hotels, über 70.000 Zimmer) in der Hotellerie der RevPar (Revenue per available room) zuletzt um 13,1 Prozent auf 195,85 US-Dollar gesteigert werden. Die Auslastung erreichte 87,3 Prozent.

 

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Ägypten meldet sich als Topdestination zurück

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2012 soll es wieder deutlich aufwärts gehen – auch was den Quellmarkt Österreich betrifft

Revolutionen fordern bekanntlich ihre Opfer. Das war im Falle Ägyptens nicht nur das alte Regime, sondern im Vorjahr auch der Tourismus des Landes. Doch schon damals hat sich abgezeichnet, dass die Rückgänge, sieht man von den ersten Wochen nach der Revolution ab, nicht so dramatisch waren wie zum Beispiel in Tunesien. Aus Österreich war das Minus – bedingt durch einen guten Herbst – sogar nur im einstelligen Bereich hinter dem Topjahr 2010. Wie es für heuer aussieht, ob und welche Auswirkungen die neue Kräfteverteilung der Politik auf den Tourismus hat und welche Werbe-Maßnahmen geplant sind, darum ging es in einem Gespräch von T.A.I. mit der Direktorin des Ägyptisches Fremdenverkehrsamtes in Wien, Nabila El-Banhawy.

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Erneute „Turbozündung für Kroatiens Tourismus“

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Durch seine EU-Mitgliedschaft 2013 wird das beliebte Urlaubsland einen weiteren Gang zulegen – und setzt damit wichtige Investitionsimpulse

In einem Referendum entschied sich Kroatiens Bevölkerung vor wenigen Tagen für den Beitritt des Landes zur Europäischen Union, der – so das Ergebnis aufgrund der geringen Wahlbeteiligung nicht angefochten wird – am 1. Juli 2013 erfolgen soll. Nicht nur seitens der EU wird das Votum begrüßt, auch Österreichs Tourismuswirtschaft erwartet sich positive Impulse durch die Integration Kroatiens in den europäischen Staatenbund. Nachdem das Land bereits in den letzten Jahren wichtige Entwicklungsschritte gesetzt und ein hohes Niveau erreicht hat, sollte der Effekt aber nicht überschätzt werden – so der Tenor der von der T.A.I. befragten Touristiker.

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