Reichliche Ernte von Alltours, jetzt wird weiter gesät
Mit drei Säulen-System macht sich der Veranstalter fit für die Zukunft
Bye.bye, ein Tochterunternehmen von Alltours, stellte vor kurzem auf Lanzarote das Geschäftsmodell und die ehrgeizigen Ziele für die kommenden Jahre vor. Die Veranstaltung fand im „Monumento del Campesino“ statt, ein von César Manrique, dem wohl berühmtesten Künstler der Insel, geschaffener Veranstaltungsort. Diese „Skulptur des Bauern“ steht für die Arbeit, welche der Landwirt auf der regenarmen Insel ständig verrichten muss, um seine Ernte einzufahren. Das hatte viel Symbolik, denn mit ihrer Arbeit haben auch die MitarbeiterInnen von Alltours eine gute Ernte eingebracht. Stefan Suska, Kommunikationschef der Alltours-Gruppe, sowie Dierk Berlinghoff, Geschäftsführer von Bye.bye, konnten von überplanmäßigem Wachstum durch alle Marken und auf allen Märkten (Gäste plus 8,2 Prozent; Umsatz plus 12,4 Prozent – beides weit über Plan) berichten.
Einen wichtigen Anteil an dieser Steigerung der Alltours-Gruppe hatte die erst im Dezember 2009 voll auf den Markt getretene Tochter Bye.bye. Sie gehört zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in der Branche und auch für das kommende Geschäftsjahr erwartet sich Bye.bye eine Verdoppelung der Gästezahlen von 75.000 auf 150.000.
Solche Steigerungen lassen Dierk Berlinghoff natürlich optimistisch in die Zukunft blicken – bis 2014 soll sich der Kundenstock auf 500.000 Reisende pro Jahr erweitern. Das enorme Wachstum soll vor allem durch die neu eingeführten Städte- und Fernreisen, sowie über den Preisvorteil, welchen Bye.bye durch eine eigens entwickelte Buchungslogik gegenüber anderen Veranstaltern hat, erreicht werden.
Diese sogenannte „Best-Price“-Logik vergleicht die Flugpreise der reservierten Sitzplatzkontigente mit den tagesaktuellen Preisen der Fluglinien und bucht automatisch die günstigste Variante. Doch die dynamische, vorpaketierte Reise ist nur eine von drei verschiedenen Säulen auf denen das Bye.bye Geschäftsmodell basiert. Man verfügt ebenso über konventionelle Pauschalreisen wie auch über ein Bausteinkonzept, mit dem sich der Kunde seine Reise individuell zusammenstellen kann. Durch diese drei Standbeine sieht man sich im Konzern breit genug aufgestellt, um auf alle etwaigen Trendänderungen in der Branche reagieren zu können.
Die Hotelauswahl besteht grundsätzlich aus Häusern im 4- und 5-Sterne Bereich, Ausnahmen beschränken sich meist auf Appartementhäuser sowie 3-Sterne Plus Anlagen. Bei den Destinationen konzentriert sich Bye.bye auf klassische Reiseziele rund ums Mittelmeer, auf den Kanaren, in Mexiko und in der Dominikanischen Republik.
Durch die immer noch unsichere politische Situation in Nordafrika, wird verstärkt auf Regionen gesetzt, welche für den Kunden als sicher und beständig gelten. Ein sehr gutes Beispiel hierfür sind die Kanaren, welche im Bereich der Ganzjahres-Destinationen eine ideale Alternative zu Ägypten und Tunesien bieten. Nicht zufällig wurde daher das durchgehend mit angenehm warmem Wetter gesegnete Lanzarote als Ort der Präsentation gewählt.
Die Kosten für eine Reise auf die Kanaren konnte Bye.bye für kommendes Jahr um 1,5 Prozent senken. Insgesamt gilt, dass die Preise für den nächsten Sommer sogar um durchschnittlich 5 Prozent gesunken sind. Verantwortlich für diese Entwicklung sind einerseits die allgemein gefallenen Preise in Ländern wie Griechenland oder Tunesien, andererseits konnte das Alltours-Tochterunternehmen laut Geschäftsführer Dierk Berlinghoff aufgrund der besseren Verhandlungsbasis in Folge der guten Verkaufszahlen Preisvorteile aushandeln.
Besonders günstig wird es für Frühbucher, da deren Rabatte auch noch mit anderen Preisvorteilen kombinierbar sind. Auch Familien dürfen sich über Vergünstigungen und spezielle Goodies freuen.
In Österreich ist ByeE.bye seit September 2011 am Markt. Alle Bye.bye-Buchungen werden analog zu Alltours Buchungen verprovisioniert und bei der Berechnung der Staffelprovisionen voll berücksichtigt.


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