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Geschäftsreisebüros in Sorge über „filetierte Tarife“

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Ursache dafür sind die im Vormarsch befindlichen Ancillary Services – darum und um die Ausblicke 2012 FCm Travel Solutions ging es im T.A.I.-Gespräch mit Österreichs FCm Travel Solutions-Chefin

Es ist eine alte Binsenweisheit: Die Entwicklung des Geschäftsreiseaufkommens steht in einem direkten Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. So gesehen sieht es für 2012 in Europa nicht so rosig aus. Österreich dürfte jedoch im Windschatten von Deutschland leicht bessere Karten haben. Statt einer Stagnation, wie für die EU insgesamt prognostiziert wird, sollte Österreich ein minimales Wachstum des BIP (Brutto Inlandsprodukt) von 0,4 Prozent erreichen. Die Geschäftsreisespezialisten geben sich trotzdem zuversichtlich, so wie zum Beispiel Martina Grimus, Geschäftsführerin von FCm Travel Solutions in Österreich.

 

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Aussichten für Geschäftsreisen gar nicht so übel

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Chef von BCD Travel Österreich hält Wachstum im selben Ausmaß wie heuer für möglich – generell wird’s teurer

Allen Wirtschafts-Prognosen zum Trotz dürfte der Geschäftsreisemarkt auch 2012 weiter leicht zulegen. Das bestätigte vor kurzem eine Umfrage unter internationalen Einkäufern aus aller Welt auf der EIBTM in Barcelona und so sieht es auch Norbert Draskovits, Geschäftsführer von BCD Austria. Die Wachstumsverhältnisse werden allerdings weltweit unterschiedlich ausfallen: Asien, Südamerika und der Mittlere Osten werden hier zu den Gewinnern zählen, hingegen können Europa und auch die USA, wenn überhaupt, nur sehr gering wachsen. Tatsache ist darüber hinaus, dass sich sowohl die Ticketpreise als alle sonstigen notwendigen Aufwendungen für Reisen wie Hotels, Mietwagen und ähnliches, im kommenden Jahr leicht verteuern werden.

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Heute Buchung, morgen Einzug. Das schmeckt nicht

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Die von Lufthansa eingeführte Optional Payment Charge ist Realität und zwar auch hierzulande – viele Fragen noch offen

Seit Anfang November fällt für alle Lufthansa- und Swiss-Buchungen, deren Bezahlung mit Kreditkarte erfolgt und die als Abflugort Deutschland oder die Schweiz haben, die Optional Payment Charge (OPC) an. Der Zuschlag beträgt 5 Euro für Inlandsflüge, 8 Euro für Ziele in Europa und 18 Euro im Interkontinentalverkehr. Lufthansa will damit einen Teil der von Kreditkartenfirmen erhobenen Transaktionsgebühr an die Kunden weiterreichen. Auch österreichische Unternehmen (vor allem im Westen des Landes) sind davon betroffen, obwohl hierzulande das Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) eine derartige Schlechterstellung von Zahlungsmitteln untersagt (die Sache ist noch auszujudizieren). Wie dem auch sei, anders als in Österreich steht in Deutschland und der Schweiz durch die Lufthansa-Tochter AirPlus eine Debit-Card zur Verfügung, durch deren Einsatz die OPC vermieden werden kann. Um sie ging es bei der Herbsttagung des VDR (Verband Deutsches Reisemanagement) in Essen.

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Mehr Berg- als Talfahrt bei den Geschäftsreisen

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Der Trend geht trotz sich eintrübender Wirtschaft in Richtung Steigerung

Das sich abschwächende Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone schlägt noch nicht auf die Geschäftsreisen durch. Dies geht aus einer Umfrage des VDR (Verband Deutsches Reisemanagement) unter seinen Mitgliedern hervor. Rund 70 Prozent der Unternehmen führen und führten heuer sogar mehr Dienstreisen durch als im Vorjahr. Aktuell reist fast die Hälfte der Unternehmen wieder mehr als während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009. In Österreich ist das Bild ähnlich. Eine von FCm Travel Solutions in Auftrag gegebenen Studie zeigt, dass sich die Anzahl der geschäftlichen Auslandstage gegenüber 2010 nicht verändert hat und sogar gegenüber 2008 nur um 3,3 Prozent gesunken ist. Eines steht bei den Unternehmen auch weiterhin an vorderster Stelle: Einsparungspotentiale nutzen wo immer es geht. Wie es mit den Dienstreisen in Österreich aktuell aussieht und wohin es in Zukunft geht, dazu erkundigte sich T.A.I. unter den heimischen Geschäftsreiseanbietern.

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Business Travel nimmt Kurs auf Einkaufs-Allianzen

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In Deutschland haben sich erste Zusammenschlüsse bereits bewährt – in Österreich ist es voerst noch kein Thema

Beim Forum BizTravel des fvw-Kongresses Mitte dieser Woche in Köln stand u.a. das Thema „Einkaufsbündelung“ zur Diskussion. Hintergrund: Um bei Verhandlungen mit Leistungsträgern stärker auftreten zu können, schließen sich Unternehmen mit ähnlichen Strukturen zu Allianzen zusammen. Dabei geht es zunächst um niedrigere Preise. „Die sind das ausschlaggebende Kriterium“, wie Marcus Scholz, Travel Manager der Dürr AG, betonte, die seit elf Jahren Teil der Einkaufsallianz AEV ist, in der sich acht Unternehmen zusammengeschlossen haben (darunter auch Andritz). Statt allein will man so Verträge mit Anbietern im Bündnis schließen.

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