AUA-Rettung aus Waizenkirchen
Man hätte eine Stecknadel im Raum fallen hören können, als Mittwoch dieser Woche beim Luftfahrtsymposium in Wien Lufthansa-CEO Wolfgang Mayrhuber als letzter der siebenköpfigen Gesprächsrunde von Moderator Rudolf Nagiller erstmals angesprochen wurde. Das Klicken der Fotoapparate bildete die einzige Geräuschkulisse. Alfred Ötsch, AUA-CEO mit Ablaufdatum, saß angespannt zu seiner Linken, Flughafen Wien Vorstandschef Herbert Kaufmann, zu seiner Rechten. Ein Bild, das mehr als tausend Bände sprach. Mayrhuber. Gebürtiger Waizenkirchener.
Mehr braucht der sympathische Wuschelkopf aus Waizenkirchen nicht, um erfolgreichster CEO der Luftfahrt zu sein. Er sagte nicht viel. Doch was er von sich gab, war mehr als genug. Das System (AUA-Lufthansa) passe zusammen. Netzüberlappung wäre in Europa kein Nach- sondern ein Vorteil. Wichtig für Lufthansa sei es, Geld zu verdienen. Entscheidend sei es, wie bei jedem Investment, schnell aus der Verlust- in die Gewinnsituation zu kommen: „Alles, was wir machen, wird Wert schöpfend organisiert.“ Der Konsolidierungs- und Ausscheidungsprozess in Europa sei ein Faktum. Jetzt gehe es um die Vernetzung von Standorten. Für Lufthansa sei Deutschland der Standort, Europa der Heimatmarkt und die Welt der Wachstumsmarkt. Lufthansa ist der logische Favorit bei der AUA Privatisierung. Mayrhuber weiß das. Und gönnen will er die Braut auch keinem anderen, wie Moderator Nagiller treffend und pointiert feststellte. Am Ende des Tages ist es — allen Unkenrufen zum Trotz — die einzig sinnvolle und langfristig wirkungsvollste Lösung, erlaubt sich hinzuweisen der




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