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Hotel

Härtetest inklusive Tapete und Aufzug

Hotellerie
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Ein neuer Mystery Guest Marktplatz von Trivago liefert eine Stärken- und Schwächenanalyse

Trivago – neben Tripwolf, TripAdviser und Holidaychek einer von vier von der ÖHV aufgrund einer Evaluierung empfohlenen Hotelpreisvergleichsportale – bietet seit neuestem unter der Bezeichnung „Trivago Hoteltest“ einen Mystery Guest Marktplatz an. Hoteliers können dabei anonyme Tester buchen, die ein dezidiertes Feedback zu ihrem Aufenthalt geben. Dabei beantworten Hotelgäste nach Bestätigung des Aufenthalts einen Online Fragebogen, der von Trivago validiert wird.

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Kampf der OTA-Giganten

Hotellerie
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HRS als Zwerg zwischen Online-Riesen

HRS steht durch die Provisionserhöhung und Änderungen bei den AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) – welche vom Deutschen Bundeskartellamt ins Visier genommen wurden (siehe TAI24TOPNews auf www.tai.at) – im Moment im Zentrum der Kritik. Mit 60-Prozent  Marktanteil in Deutschland durch den Kauf von Hotel.de hat die Buchungsplattform eine Dominanz erhalten, die problematisch wird. Doch für HRS, das zuletzt eine EGT-Rendite (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) von mehr als 30 Prozent aufwies, ist das trotz dieser guten Zahlen eine Flucht nach vorne. Denn international gesehen ist das Familien-Unternehmen aus Köln ein Zwerg und der Verdrängungswettbewerb der Online Travel Agents (OTA) wird härter.

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Aufstand gegen die Online Travel Agents

Hotellerie
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HRS-Chef Ragge im T.A.I.-Interviewragge_tobias_web

Selten zuvor hat ein Thema die Gemüter der Tourismusbranche in Österreich und Deutschland dermaßen erhitzt, wie die vom Hotelbuchungsportal HRS Mitte Jänner für März angekündigte Provisionserhöhung von 13 auf 15 Prozent sowie die Ausdehnung der von den Hoteliers verlangten Preisgarantie auf alle Vertriebskanäle. Die Reaktionen sind heftig, wie die zahlreichen Leserreaktionen auf die T.A.I.-Berichte zeigen (siehe Forum auf Seite 4). Sie kommen auch von Seiten der Incoming-Reisebüros. Hannes Winkler, Geschäftsführer von Travel Partner Reisen, spricht bezüglich der Buchungsportale sogar von einer „kannibalischen Business-Idee“. Damit erhält die von der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) aufgegriffene Problematik über die Buchungsplattformen/Online Travel Agents (OTAs) eine neue Dynamik, wobei generell deren Rolle und Marktmacht zur Diskussion gestellt werden. Die ÖHV kündigte am Dienstag dieser Woche an, die Wettbewerbsbehörde mit einer Untersuchung zu beauftragen.

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3 Stunden, 1 Mrd. Euro

Hotellerie
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Soviel kostet sinkende Aufenthaltdauer

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Österreichs Tourismus erreichte 2011 einen neuen Tiefstwert: die Gäste blieben nur noch 3,64 Tage. Vor fünf Jahren lag dieser Wert bei 4,0 Tagen. Der scheinbar kleine Rückgang von 0,36 Tagen hat in der Realität eine extreme Wirkung. Läge die Aufenthaltsdauer noch auf dem Niveau von 2006, dann wären im Vorjahr unter dem Strich nicht knapp 126 Millionen Nächtigungen, sondern 138,5 Millionen gestanden. Das hat auch extreme Auswirkungen auf die gesamttouristischen Einnahmen: Pro 3 Stunden kürzerer Aufenthaltsdauer (0,125 Tage) verliert Österreichs Tourismus derzeit rund 1 Milliarde Euro an Umsatz (siehe Info-Kasten). Fast der dreifache Wert (8,64 Stunden) ging in den zurückliegenden fünf Jahren verloren. Hochgerechnet kamen damit seit 2006 nicht nur 12,5 Millionen Übernachtungen abhanden (in etwa das Jahresvolumen von Kärnten), sondern auch ein gesamttouristischer Umsatz von rund 3 Mrd. Euro.

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„Haben nicht ausreichend das Gespräch gesucht“

Hotellerie
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HRS-Chef Tobias Ragge über Provisionserhöhung, AGB-Änderung und eigene Versäumnisse

Es sind sieben harte Fragen, die T.A.I. an den Geschäftsführer der HRS, Tobias Ragge, gestellt hat. Mit deren Beantwortung hat er sich intensiv beschäftigt, er geht ausführlich auf die einzelnen Punkte ein (T.A.I. musste die Antworten deshalb für die Print-Ausgabe zum Teil kürzen, hier steht der vollständige Text). Ragge, der Versäumnisse im Dialog mit den Hoteliers eingesteht, abschließend: „Wir erwarten eine faire Auseinandersetzung mit dem Thema. Derzeit wird die Diskussion sehr emotional geführt und basiert weniger auf Fakten.“

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