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Facebook. Wie konnten wir früher ohne auskommen?

Kein Status, keine „Likes“, kein „Adden“, keine Freunde – zumindest nicht so viele. Und jeder hat etwas mitzuteilen, immer und überall. Dazu haben wir unsere Smartphones und Tablets. Mehr Business orientierte Zeitgenossen flankieren ihre Facebook-Auftritte noch durch solche in LinkedIn. Facebook und LinkedIn nicht nur über alles, sondern auch überall.

Bloß nach dem Boarding im Flugzeug, da ist diese schöne virtuelle Welt voller Likes und Adds zu Ende. Besser gesagt, war zu Ende. Denn KLM schafft Abhilfe und füllt jetzt auch diesen bisher letzten Social Media freien Zufluchtsort mit Leben!
„Meet & Seat“ heißt der dazugehörige Service auf ausgewählten
Flügen. Mit ihm können Passagiere vor dem Flug über www.klm.at
Facebook- oder LinkedIn-Details anderer Mitreisender an Bord einsehen, sofern diese ebenfalls „Meet&Seat“ nützen und ihr Profil teilen. „Dann sehen sie, wer wo sitzen wird und können sich ihre Sitznachbarin/ihren Sitznachbarn aussuchen – etwa nach Interessen“, preist KLM „Meet&Seat“ an. Gestartet wird das Pilotprojekt auf Verbindungen von Amsterdam nach San Francisco, New York und São Paulo.
Bordunterhaltungen erhalten so eine neue Dimension! Und wenn sich der so gewählte Sitznachbar als unmöglich herausstellt, spätestens nach der Landung kann man ihn wieder „defrienden“! Was war das nur für eine langweilige Welt, ohne Facebook, fühlt sich versucht, beim Gedanken daran gleich den „dislike“-Button zu drücken der

PETER

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