Facebook. Wie konnten wir früher ohne auskommen?

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Kein Status, keine „Likes“, kein „Adden“, keine Freunde – zumindest nicht so viele. Und jeder hat etwas mitzuteilen, immer und überall. Dazu haben wir unsere Smartphones und Tablets. Mehr Business orientierte Zeitgenossen flankieren ihre Facebook-Auftritte noch durch solche in LinkedIn. Facebook und LinkedIn nicht nur über alles, sondern auch überall.

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Dem Barack Obama ist in den ersten drei Jahren ...

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... seiner Amtszeit das Lachen wohl oft vergangen. Doch Ende Jänner, für einen kurzen Augenblick, wird es wahrscheinlich so herzhaft gewesen sein, wie schon lange nicht. Dafür zeichnete einer seiner möglichen Herausforderer bei den Wahlen im November verantwortlich, der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich: dieser hat im Fall eines Wahlsiegs versprochen, bis 2020 eine permanente Mond-Station einzurichten. Ob Gingrich dort Mondkälber züchten will oder doch eher Mondsüchtige therapieren, verriet er nicht.

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Manche Dinge geben Rätsel auf

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Wie etwa ist es möglich, nachdem 2010 ein 250 Millionen Euro Sparpaket auf die Reihe gebracht und dann im Folgejahr 2011 noch eines um 100 Millionen darauf gelegt wurde, weiterhin so tief in der Verlustzone zu stecken, wie die AUA? Das kann nicht nur mit steigenden Kerosinpreisen, arabischen Frühlings und japanischen Erdbeben zusammen hängen, selbst wenn man Ticketsteuer und Austrocontrol-Gebühren dazu zählt. Also was dann?

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Täglich werden sie mehr

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 ... die Ancillary Services, also jene Zusatzleistungen, mit denen Airlines versuchen, aus ihrer Tarif-Not eine Geldbeschaffungs-Tugend zu machen, indem sie ihren Passagieren für (zum Teil) ehemals Selbstverständlichkeiten in die Brieftasche greifen. Alles auf freiwilliger Basis versteht sich. Gezwungen wird niemand – dafür gibt’s ja zahlreiche Zwangszuschläge anderer Art, wie für Kerosin (weit verbreitet) oder neuerdings da und dort für den CO2-Emissionshandel (bei Ryanair 30 Cent pro Ticket), obwohl die Zertifikate bekanntermaßen vorerst den Airlines gratis zur Verfügung gestellt werden. Bei Ryanair summiert sich das auf die niedliche Summe von 30 Mio. Euro pro Jahr …

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Die Sensationslust der Medien ist bekannt ...

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Ein Unglück, wie jenes vor der toskanischen Küste bei der Insel Giglio, ist dabei ein gefundenes Fressen. Pietät gegenüber Opfern und Angehörigen wird nur als Feigenblatt zu Schauergeschichten jedweder Art gezeigt. Diese betreffen (abgesehen vom höchst fragwürdigen Verhalten des Kapitäns, das zur Katastrophe führte und auch während der Evakuierung anhielt) vor allem die Crew. Chaotische Zustände hätten geherrscht, viele Crew-Mitglieder seien überfordert gewesen.

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