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Einfach zum Nachdenken

Standpunkt
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Spannend wie ein Krimi – so liest sich die Story über die rasante Entwicklung der Buchungsplattformen in dieser Ausgabe. Viel ist in den zurückliegenden vier Wochen über Online Travel Agents sowie die zunehmende Abhängigkeit der Hotellerie von ihnen geschrieben und diskutiert worden. Die Umsatz- und Gewinnzahlen, die von T.A.I. für den Beitrag auf Seite 9 zusammen getragen wurden, lassen einem den Mund trocken werden. HRS, derzeit Feindbild der Hotellerie im deutschsprachigen Raum, mutiert dabei umgehend zum Zwerg. Die Übermacht der drei Riesen – Priceline, Expedia und Sabre Group – ist enorm, jene ihrer Hotel-Buchungsplattformen ebenso, allen voran Booking.com (Hälfte aller OTA-Hotelbuchungen in Europa!) und Hotels.com.

 

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Das Prinzip Hoffnung

Scorpios
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Das Sparpaket ist geschnürt, das effizienzlose Hinhauen auf die Regierung ist sinnlos, wir haben im Moment keine Bessere. Das ist die Realität. Unterstellen wir allen Beteiligten, sich wirklich bemüht zu haben, mehr war nicht zu erwarten. Weder vom Mut, noch von der Kompetenz. Alle Betroffenen haben sich ruhig verhalten, dass ist in Zeiten von Bildern mit Straßenschlachten in anderen Ländern schon ein bemerkenswerter Erfolg. Die eierlegende Wollmilchsau wurde nicht gefunden, was auch nicht zu erwarten war.

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Parallelwelten

Zollfreie Gedanken
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Ältere unter den Touristikern werden sich noch daran erinnern. Wenn damals, in den Siebzigern oder Achtzigern, die Arbeitslosigkeit in Deutschland um einen Prozentpunkt hinaufging, war im ganzen Land der Teufel los. Panisch wurden Sondersitzungen einberufen, Hilfspakete geschnürt und letzte Reserven für außertourliche Werbekampagnen zusammen gekratzt. Heute, mehrere größere und kleinere Finanzkrisen danach, stellt sich ein ganz anderes Bild dar. Der Tourismus erweist sich scheinbar als eine Art Parallelwelt, losgelöst vom allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld. Jüngstes Beispiel dazu: Die glänzende Bilanz des Tourismus in Wien mit dem bisher besten Jahresergebnis überhaupt. Da glänzt Spanien, ein Land mit einer der höchsten Arbeitslosigkeitsraten in Europa und einem schweren Schuldenrucksack am Buckel, mit einem Nächtigungszuwachs um 17 (!) Prozent ; auch Italien, das mit ähnlichen Problemen kämpft, trägt immerhin ein Plus von 5 Prozent bei. Das werden vermutlich nicht nur Steuerflüchtlinge sein, die ihr weißes oder schwarzes Geld noch schnell im Ausland ausgeben, bevor sie es bei den unbarmherzigen Finanzschergen des Herrn Professor Monti abliefern müssen.

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Fragwürdige Vergleiche

Durchgeblickt
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Mit durchschnittlichen 184.550 Beschäftigten und einem Zuwachs von zwei Prozent wurde 2011 im Tourismus ein neuer Rekordwert erzielt. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt.“ Mit dieser Feststellung leitete Vida-Chef Rudolf Kaske eine Pressekonferenz ein, die offensichtlich als Einstimmung auf die bevorstehenden Kollektivvertragsverhandlungen im Hotel- und Gastgewerbe ausgelegt war: Die bekannten Schwachpunkte, die der Arbeitsmarkt in diesem Wirtschaftszweig hat, wurden ausführlich dargelegt.

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Facebook. Wie konnten wir früher ohne auskommen?

Unter uns gesagt
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Kein Status, keine „Likes“, kein „Adden“, keine Freunde – zumindest nicht so viele. Und jeder hat etwas mitzuteilen, immer und überall. Dazu haben wir unsere Smartphones und Tablets. Mehr Business orientierte Zeitgenossen flankieren ihre Facebook-Auftritte noch durch solche in LinkedIn. Facebook und LinkedIn nicht nur über alles, sondern auch überall.

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Sakrosankt

Standpunkt
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Es ist Österreichs heilige Kuh und galt bisher als absolut unantastbar. Die steuerliche Begünstigung des 13. und 14. Gehalts. Damit dürfte es jetzt vorbei sein. Auch wenn vielen jetzt der Schreck in die Glieder fällt, angesichts des Tabu-Bruchs rund um die landläufig als Urlaubs- und Weihnachtsgeld titulierten beiden fixen Lohn- und Gehaltsbestandteile, Fakt ist: sie stellen von ihrer steuerlichen Seite her gesehen – auch wenn es auf den ersten Blick hin provokant erscheint – eine der größten sozialen Ungerechtigkeiten dar, die Österreich derzeit bietet.

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